Rot-Grün verschaukelt Studierende


25. Juni 2010

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) bewertet den Vorschlag, die Studiengebühren erst zum Wintersemester 2011/12 in NRW abzuschaffen, als faulen Kompromiss. Die angehende Landesregierung versteckt ihren Unwillen am sofortigen Handeln, durch Schuldzuweisungen an CDU und FDP.



„Kraftvoll beweist Kraft, dass sie es mit der Abschaffung der Studiengebühren nie ernst gemeint hat!“ kritisiert Christina Schrandt, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS). „Studierende dürfen nicht zum Spielball haushaltstechnischer Tricksereien werden“; so Schrandt weiter.

„Noch bevor die Regierung überhaupt an den Start geht, gewinnen die Wählerinnen und Wähler den Eindruck, dass rot-grün den WählerInnenwillen nicht ernst nehmen will und sie wieder einmal hinters Licht führt“, erklärt Alexander Lang, ebenfalls Sprecher des ABS.

Im April 2010 schrieb Frau Kraft an das ABS, dass man „Für konsequente Verbesserungen entschlossen sein muß, Strukturen zu verändern und öffentliche Mittel gerecht, zielführend und nachhaltig zu investieren. “ „Ihrem eigenen Anspruch wird Hannelore Kraft nicht gerecht. Daher rufen wir sie, die ganze NRWSPD wie auch die Grünen dazu auf, ihre Wahlversprechen konsequent und zeitnah umzusetzen!“ bekräftigt Lang abschließend.

Sie erreichen die GeschäftsführerInnen Alexander Lang unter 0163 - 759 084 1 und Christina Schrandt unter 0163 – 759 084 2 oder per Email an abs@studis.de.



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