Korrektur!: NRW: den Worten müssen Taten folgen
20. Mai 2010
den Worten müssen Taten folgen – Studiengebührenabschaffung jetzt!
Bildungspolitik stand in Zentrum des Interesses als am 9. Mai 7,8 Millionen WählerInnen in Nordrhein-Westfalen zur Urne gegangen sind und der bisherigen Politik von CDU und FPD dabei eine entscheidende Absage erteilt haben. Von der linken Mehrheit des neuen Landtages wird nicht wenger erwartet, als dass die größten Verfehlungen von Schwarz-Gelb der letzten Jahre jetzt angepackt und korrigiert werden.
„Wir haben in den letzten Jahren in NRW die Einführung allgemeiner Studiengebühren, eine völlig verfehlte Umsetzung des Bologna-Prozesses und eine Entdemokratisierung der Hochschulen durch das sogenannte Hochschulfreiheitsgesetz erlebt“, berichtet Christina Schrandt, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS). „Die WählerInnen haben ihr Votum abgegeben und sich mehrheitlich für eine gebührenfreie und demokratische Hochschulbildung ausgesprochen. Es ist nun an SPD, Grüne und der Linken ihren Worten jetzt Taten folgen zu lassen!“ erklärt Schrandt.
„SPD und Grüne müssen in den Koalitionsverhandlungen deutlich machen, dass sie die sofortige Abschaffung der Studiengebühren anstreben“, fordert Alexander Lang, ebenfalls Sprecher des ABS. „Die zentrale Forderung der Protestierenden nach einem gebührenfreien Studium muss endlich umgesetzt werden. Jetzt sind SPD und Grüne in der Verantwortung, ein offenes und solidarisches Bildungssystem zu verwirklichen – die nächsten Proteste kommen bestimmt!“, erklärt Lang abschließend.
In diesem Sinne ruft das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren alle dazu auf, sich am 9. Juni parallel zur ersten Plenarsitzung des Landtages an dezentralen Aktionen und Demonstrationen im ganzen Bundesgebiet zu beteiligen.
Sie erreichen die die GeschäftsführerInnen Christina Schrandt unter 0163 - 759 084 2 und Alexander Lang unter 0163 – 759 084 1 oder per Email an abs@studis.de.

