Inhalte verschwinden im Koalitionsfindungsnebel


03. Juni 2010

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) fordert die linken Fraktionen im neu gewählten Landtag NRW dazu auf, sich gemeinsam auf der konstituierenden Landtagssitzung klar gegen jegliche Form von Studiengebühren zu positionieren.



„Studiengebühren verstärken die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Krise des Bildungssystems. Laut den Programmen der SPD, Grünen sowie der Linken sind wir uns in diesem Punkt mit den drei Parteien einig “, bekräftigt Christina Schrandt, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Sudiengebühren (ABS). „Doch neben den anhaltenden Sondierungsgesprächen werden die Inhalte leider unter den Tisch fallen gelassen “, erklärt Christina Schrandt, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren.

„Wir fordern die linke Mehrheit im NRW Landtag dazu auf, auf der konstituierenden Sitzung am 9. Juni 2010 einen Antrag zur Studiengebühren-Abschaffung einzureichen“, insistiert Alexander Lang, ebenfalls Sprecher des ABS. „Natürlich muß gleichzeitig für eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen Sorge getragen werden“, so Lang abschließend.

Selbst der neu erschienene Gebührenkompass bestätigt, dass sich mehr als 70 % der Studierenden gegen Studiengebühren aussprechen. Also ein Grund mehr sich der Studiengebührenfrage zu stellen

In dem Sinne ruft das ABS parallel zu der konstituierenden Landtagssitzung zur Teilnahme an den zahlreichen Aktionen und Demonstrationen im Rahmen des Bildungsstreiks auf, um die PolitikerInnen an ihre Wahlversprechen zu erinnern und dazu gehört die Abschaffung der Studiengebühren in NRW.

Sie erreichen die GeschäftsführerInnen Christina Schrandt unter 0163 – 759 084 2 und Alexander Lang unter 0163 - 759 084 1 oder per Email an abs@studis.de.



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