Das ABS verurteilt die Vorgehensweise der HfbK Hamburg


06. Juli 2010

Die Hochschule ordnete die KASSE Hamburg an die Gebühren-Boykottierenden zu pfänden. Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) verurteilt die Vorgehensweise der HfbK Hamburg scharf und solidarisiert sich mit den Boykottierenden.



„Wir unterstützen alle Protestformen, die sich gegen Studiengebühren richten und damit natürlich auch den Protest durch den Gebührenboykott,“ erklärt Christina Schrandt, Sprecherin des ABS. „Gerade an der HfBK war der Gebührenboykott ein voller Erfolg, denn mehr als 50 % aller Studierenden dort boykottierten gemeinsam die Studiengebühren,“ bekräftigt Schrandt.

„Doch nun setzt die Hochschulleitung die boykottierenden Studierenden am Rande des finanziellen Ruins, indem sie die KASSE Hamburg damit beauftragte, sie zu pfänden,“ kritisiert Alexander Lang, ebenfalls Sprecher des ABS. „Dies zeigt einmal mehr, das Studiengebühren sozial selektiv sind und die AkteurInnen auf Hochschulebene die Studierenden lieber finanziell ruinieren als ihnen zu zuhören und sie als Menschen zu sehen“ so Lang abschließend.

Das ABS ruft alle auf, sich mit den Boykottierenden zu solidarisieren und fordert die HfBK dazu auf, mit sofortiger Wirkung die Pfändung der Studierenden zu beenden.

Sie erreichen die ABS-GeschäftsführerInnen Christina Schrandt unter 0163 – 759 084 2 und Alexander Lang unter 0163 - 759 084 1 oder per Email an abs@studis.de.

Die Studierenden der HfbK erreichen sie hier: Sprecher des AStAs der HfbK: Till Wolfer 0176 / 28096379 (10-20Uhr), Email: ag.studiengebuehren.hfbk@web.de



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