Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Jetzt und sofort: Studiengebühren in NRW abschaffen und der Chancengleichheit den Weg ebnen

15.11.2010 - 10:30 Uhr

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) kritisiert, dass die GebührengegnerInnen im Landtag die Studiengebührenabschaffung in NRW weiterhin mit Absicht verzögern. Darüber hinaus spricht sich das ABS scharf gegen die im rot-grünen Gesetzesentwurf vorgesehenen Gebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland aus.

 

Letzten Freitag fand ein Treffen bezüglich der Studiengebührenabschaffung in NRW zwischen Studierendenvertretungen aus NRW und VertreterInnen der NRWSPD, Bündnis 90/die Grünen und die Linke statt. „Es ist nun an allen in NRW und an der Linken, im speziellen Druck auf die Landesregierung auszuüben, um schnellstmöglich die soziale Hürde der Studiengebühren zum frühstmöglichen Zeitpunkt abzuschaffen: das Sommersemester 2011!“ bekräftigt Christina Schrandt, Sprecherin des ABS.

 

„Dass weiterhin der § 5 und somit die Gebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland bestehen bleiben soll, ist für uns unerklärlich“, kritisiert Alexander Lang, ebenfalls Sprecher des ABS. „Der Titel des Gesetzentwurfes “Chancengleichheit” ist ein einziger Zynismus, Nicht-EU-AusländerInnen müssen weiterhin zahlen. Gerade die Menschen, die es hier am schwersten haben, werden weiter drangsaliert. Rot-Grün manifestiert damit auch die Abschottung Europas“, so Lang abschließend.

 

Das ABS fordert die Landesregierung NRW dazu auf, alle Studiengebühren zum Sommersemester 2011 abzuschaffen und eine wirkliche Chancengleichheit beim Hochschulzugang in NRW zu schaffen!





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