Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

In Hessen werden ab dem Wintersemester 2009/2010 wieder Studiengebühren bezahlt werden müssen

02.04.2009 - 13:00 Uhr

Beide Fraktionen haben ihrem eigenen Antrag zugestimmt, erst einmal eine Kommission zu bilden, die sich mit den Problemen der EFH beschäftigt und keine kurzfristigen Mittel bereit zu stellen, um die Hochschule aus ihrem finanziellen Engpass zu helfen.

Der Asta der EFH und das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) verurteilen das Vorgehen der Landesregierung aufs Schärfste. "Es ist nachgewiesen, dass es gerade die Studierenden an der EFH Darmstadt sind, die bereits mehrere Bildungshürden nehmen mussten, um überhaupt studieren zu können. So gelangen überdurchschnittlich viele erst über den zweiten Bildungsweg an die Hochschule und müssen zu dem noch neben dem Studium arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten" erklärt Jessica Castro Merino vom ABS und hebt hervor: "Diesen Studierenden legt die Landesregierung mit ihrer  Entscheidung noch mehr Steine in den Weg."

"Ganz klar ist, dass sowohl CDU als auch FDP versuchen Studiengebühren in Hessen schrittweise wieder einzuführen, obwohl ihm Wahlkampf alle Parteien zugesichert hatten, dass es in Hessen und explizit auch an der EFH Darmstadt keine Studiengebühren geben soll", verdeutlicht Daniel Katzenmaier vom AStA der EFH und Malte Clausen, ebenfalls vom ABS ergänzt: "Studiengebühren waren im hessischen Wahlkampf ein großes Thema, weil ein Groß der Gesellschaft sich dagegen ausgesprochen hat Bildungskosten zu individualisieren. Im Falle der EFH handelt es sich um lediglich 400.000 Euro, welche aus dem Landeshaushalt zu finanzieren wären. Aber Herrn Koch geht es nicht um die Summe, sondern lediglich darum, Studiengebühren salonfähig zu machen. Aber dem werden wir uns, wie auch schon 2006 und 2007, entgegenstellen."


Für Rückfragen erreichen Sie Jessica Castro Merino unter  0163 - 759 084 1 oder Malte Clausen unter  0163 - 759 084 2.





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