Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Freistaat Sachsen gegen den Trend der Studiengebührenabschaffung

17.09.2009 - 13:00 Uhr

Während Hessen allgemeine Studiengebühren abgeschafft hat, die neuen Fraktionen im Saarändischen Landtag darüber nachdenken, lenkt die neue Regierungskoalition in Sachsen ein und spricht sich für Langzeitstudiengebühren aus.

"Das ist doch ein Widerspruch in sich, zu behaupten, dass in Sachsen keine gesetzlichen Studiengebühren festgeschrieben werden und sich dann aber für Gebühren auszusprechen, sollte die Regelstudienzeit weit überschritten werden" erklärt Doro Riese, die Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS).

Sachsen wäre mit der Einführung von Langzeitstudiengebühren nicht alleine. "Auch in NRW wurden anfangs Langzeitstudiengebühren eingeführt, die sich nach kurzer Zeit zu allgemeinen Studiengebühren gewandelt haben!" erinnert Christina Schrandt, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS).

"Das werden wir nicht hinnehmen! Es gilt mehr denn je, die Bildungsbarrieren abzubauen, denn Bildung ist Menschenrecht und sollte für jeden Menschen offen stehen und das ganz unabhängig von der Herkunft und dem eigenen sozialen Status!" so Schrandt weiter. "Die Koalition wird in nächster Zeit die Reaktion der Sächsischen Studierenden zum Thema Langzeitstudiengebühren zu spüren bekommen, denn sobald es eine Person betrifft, sind wir alle betroffen!" erklärt Doro Riese abschließend.





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