Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Bundesweite Demonstrationen gegen Studiengebühren in Karlsruhe und Hamburg am Mittwoch den 26. Januar

24.01.2011 - 13:04 Uhr

Superwahljahr 2011: Studiengebühren überall auf dem Rückzug

 

 

Am Mittwoch den 26. Januar 2011 gehen bundesweit wieder Tausende gegen Studiengebühren demonstrieren. Im Rahmen der kommenden Landtagswahlen können noch dieses Frühjahr die allgemeinen Studiengebühren in Hamburg und Baden-Württemberg abgewählt werden. Die Abschaffung zum Wintersemester 2011 in Nordrhein-Westfalen ist schon beschlossene Sache.


Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) ruft gemeinsam mit dem Bildungsstreikbündnis, der LandesAsten-Konferenz (LAK) Baden-Württemberg und dem studentischen Dachverband freier zusammenschluss von studentinnenschaften (fzs) unterstützt von den Gewerkschaften alle Bildungsinteressierten auf, um 13 Uhr zum Hauptbahnhof in Karlsruhe zu kommen! Die zentralen Forderungen an die Politik sind die Abschaffung der Studiengebühren und die Wiedereinführung verfasster Studierendenschaften. Prominente Unterstützung erfährt die Demo durch den Liedermacher Götz Widmann.


Laura Elisa Maylein von der LAK Baden-Württemberg äußerte sich zuversichtlich: „Wir stehen vor der historischen Chance endlich wieder eine Verfasste Studierendenschaft zu erhalten und dazu noch die antisozialen Studiengebühren los zu werden. Wir werden dafür kämpfen, dass sich bei den Landtagswahlen am 27. März die bessere Bildungspolitik durchsetzt!“


In Hamburg gibt es aus Solidarität und eigener Betroffenheit ebenfalls eine Demonstration gegen Studiengebühren, für die sich Unterstützung aus ganz Norddeutschland angekündigt hat. Treffpunkt der Demo ist um 14 Uhr auf dem Campus der Uni Hamburg, alle Hamburger ASten (Allgemeine StudierendenAusschüsse) rufen auf, sich zu beteiligen.


Nadine Berger, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren sagte: „Wer uns kürzt, wird gestürzt! In Hamburg haben fast alle verstanden, dass Studiengebühren ein Irrweg sind und nach dem 20. Februar sofort wieder abgeschafft werden müssen!“


Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) wird die Wahlen kritisch begleiten und die Einhaltung der Wahlversprechen genau beobachten. Das ABS wurde am 18. April 1999 genau aus diesem Grund gegründet. Beteiligt sind zahlreiche studentische wie nicht-studentische Organisationen, so die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), die Evangelische Studierendengemeinde Deutschlands (ESG), das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) oder der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi). Die dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren angehörenden StudentInnenvertretungen repräsentieren rund 1,7 Millionen der 2,0 Millionen StudentInnen in der Bundesrepublik.


„Studiengebühren sind aus gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischen Gründen abzulehnen. Sie lösen kein einziges Problem, sondern verschärfen die Krise des Bildungssystems.“ (Krefelder Aufruf 1999)


Für Rückfragen zur Demonstration in Karlsruhe steht Ihnen, neben der ABS-Geschäftsführung, Laura Elisa Maylein aus dem Präsidium der LandesAstenKonferenz (LAK) Baden-Württemberg zur Verfügung:

Telefon 0176 61243565





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