Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

ABS deckt Widersprüche auf

17.04.2013 - 08:46 Uhr

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren deckt Widersprüche bei der Abschaffung von Studiengebühren
in Bayern auf

Laut eines Berichtes des Deutschlandfunks vom 10.04. 2013 sind SPD, Grüne und Freie Wähler, also jene Parteien
welche das Volksbegehren zur Abschaffung von Studiengebühren in Bayern getragen haben, für die Einführung von
Zweitstudiengebühren in diesem Bundesland.
Trotz häufiger Nachfragen des ABS wollten sich diese Parteien bis dato nicht öffentlich zu Ihren Gebührenplänen
bekennen. Besorgte Bügerinnen & Bürger fragen bereits bei dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren nach, ob
Sie mit der Verabschiedung eines neuen Gesetzes ab Herbst Zweitstudiengebühren zahlen müssen. Die Aussage von
Isabel Zacharias, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, die Abschaffung von
Zweitstudiengebühren läge nicht in der Priorisierung des Volksbegehrens hält das Aktionbündnis für eine fatale
Fehleinschätzung. Alle Formen von Studiengebühren stellen eine soziale Zugangshürde dar, die Studierinteressierte vom
Studium abhält. Man muss den Eindruck gewinnen, dass die Studiengebührenabschaffung in Bayern lediglich ein populistischer
Schritt gewesen ist, um bei der am 15. September stattfindenden Landtagswahl in Bayern Punkte zu sammeln. Es grenzt an Betrug,
wenn auf der Internetseite der Volksbegehren-Initiatoren behauptet wird, dass der eigene Gesetzesentwurf keine Zweitstudien-
gebühren vorsieht.
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren fordert die Abschaffung sämtlicher Studiengebühren und die Einfügung eines Studien-
gebührenverbots in die Bayerische Verfassung.

Kontakt:

Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Wöhlertstr. 19
10115 Berlin

Telefon:
Kurt Stiegler - 0178 / 136 08 70

E-Mail: presse@abs-bund.de

Homepage: http://www.abs-bund.de





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