Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Offener Brief: WIDERSPRUCH zum DLF-Beitrag "2020 haben wir wieder Studiengebühren"

29.01.2015 - 10:44 Uhr

Sehr geehrte Frau Maleike,

mit großem Interesse haben wir Ihren Beitrag [1] im Deutschlandfunk - Campus&Karriere am Montag, 26.01.2015 ab 14:35h verfolgt und möchten Ihnen im Folgenden unseren Widerspruch von Seite der Studierenden zukommen lassen. Wir sind sehr erstaunt, dass beim Deutschlandfunk zum Thema Studiengebühren zunächst ökonomisch Beratende "immer ins Spiel kommen" und die betreffende Gruppe der Studierenden lediglich bedauert wird.

Das Leitbild der "Unternehmerischen Hochschule" welches der Analyse von Herr Dr. Dohmen zugrunde liegt, wurde mit keinem Wort erwähnt. In diesem problematischen Leitbild liegt die Ursache der projektgebundenen Hochschulfinanzen. Es verhindert langfristige Investitionen in den grundständigen Ausbau des Bildungsbereichs. Nur Bildung als Querschnittsaufgabe ermöglicht eine soziale und ökonomische Teilhabe. Gerne bringen wir mit diesem Schreiben die Sichtweise von Studierenden "mit ins Spiel".

Mit freundlichen Grüßen LAT-NRW, ABS, KTS und fzs e.V.

Pressemitteilung des fzs

[1] Deutschlandfunk-Interview mit Dr. Dohmen, 26. Jan 2015: www.deutschlandfunk.de/hochschulfinanzierung-2020-haben-wir-wieder-studiengebuehren.680.de.html?dram:article_id=309812

[2] OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick", 9. Sept. 2014: www.oecd.org/berlin/presse/bildung-2014-deutschland.htm





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