Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Landesweite Demos gegen Studiengebühren am 29. April 2017

28.04.2017 - 08:25 Uhr


Landesweite Demos gegen Studiengebühren am 29. April 2017

Übermorgen, am Samstag, den 29. April, finden überall in Baden-Württemberg Demonstrationen gegen Studiengebühren statt. Anlass ist der Gesetzentwurf über Gebühren für Studierende aus dem nicht-EU-Ausland und das Zweitstudium. Trotz Streit im Landtag und Kritik fast aller Experten hält Wissenschaftsministerin Theresia Bauer an ihren Plänen fest. Ihre Politik heizt Fremdenfeindlichkeit weiter an und bedient rechts-populistische Forderungen. Dagegen soll am Samstag gleich in mehreren Städten ein Zeichen gesetzt werden.

In Karlsruhe beginnen die Aktionen bereits um 12 Uhr auf dem Friedrichsplatz. Um 13 Uhr ist der Beginn in Konstanz vor dem AstA der HTWG in der Brauneggerstraße 55. In Stuttgart ist eine Kundgebung ab 14 Uhr gegenüber vom Hauptbahnhof geplant. Zur gleichen Zeit wird in Heidelberg vor der Stadtbücherei und in Freiburg auf dem Platz der Universität protestiert. Es wird kreative Protestaktionen, Wortbeiträge und Demozüge geben. Zum Abschluss gegen 17 Uhr findet in Stuttgart eine Pressekonferenz statt. Der genaue Ort wird noch durch die Landesweite Studierendenvertretung in Baden-Württemberg (LAK) bekannt gegeben. Dies ist der Dachverband aller Studierendenschaften im Land, der den Aktionstag koordiniert. Das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS) unterstützt die Anliegen sowie die Forderungen des Netzwerks Bunte Freie Bildung.

Kürzlich hatten Wissenschaftler überall auf der Welt für freie Bildung demonstriert und in Hunderten Städten einen „March for Science“ veranstaltet. Kurt Stiegler, Koordinator des ABS, hofft, dass die Regierung in Baden-Württemberg sich dadurch ebenfalls angesprochen fühlt. „Denn für Abschottung nach außen wie Trump, Le Pen oder AfD sie fordern, braucht man gar keine echten Mauern zu bauen. Es reicht, finanzielle Hürden wie Studiengebühren einzuführen, die genauso ausgrenzen.“ Schon jetzt seien die Anmeldungen ausländischer Studierender für das Sommersemester an einigen Hochschulen zurückgegangen. Wer beim March for Science dabei war und es mit der Freiheit von Forschung und Lehre ernst meint, sollte also „auch am nächsten Samstag mit von der Partie sein!“

Ob in Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg, Konstanz oder Freiburg:
Freie Bildung für alle und zwar sofort!

Informationen und Kontakt:

Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS)
Kurt Stiegler (Koordinator)
Wöhlertstraße 19
10115 Berlin
Email: presse[at]abs-bund.de
Telefon: 0178-1360870





nach oben Copyright 2010 ABS - Aktionsbündnis gegen Studiengebühren