Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Kurzbericht Hamburg

16.04.2004 - 00:00 Uhr

Hamburg als Vorreiter für Studiengebühren ab dem ersten Semester: So stellt(e) sich Wissenschaftssenator Dräger das Ergebnis seiner Legislaturperiode vor. Bereits ab dem Sommersemester 2004 sollen von „Bummelstudenten“ und Studierenden mit Wohnsitz außerhalb der „Metropolregion Hamburg“ 500 Euro pro Semester kassiert werden. Eine Kampagne gegen Studiengebühren sowie breite soziale Proteste haben Dräger und den gesamten Rechtssenat begleitet und schließlich aus dem Amt gejagt. Unter dem Druck der Studierendenschaft hat der Akademische Senat der Universität die vom Präsidium erarbeitete Gebührenordnung nicht beschlossen und will stattdessen „die anstehende Bürgerschaftswahl dafür nutzen, [...] eine gesetzliche Regelung für ein gebührenfreies Studium für alle Studierenden durch den neuen Senat zu fordern und durchzusetzen“ (Beschluss vom 18.12.03).





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