Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Boykottaufruf aus Gцttingen

02.04.2007 - 18:00 Uhr

bitte verwendet diesen Text, um Menschen oder Gruppen auf die Fortsetzung des Boykotts hinzuweisen oder zu animieren. Einfach in eine Mail rein und ab damit!

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Liebe MitstreiterInnen,

Auch wenn der Boykott an Eurer Hochschule relativ gut unterstьtzt wurde, war die Kampagne insgesamt nur mдяig erfolgreich.Dennoch muss der Boykott im kommenden Semester fortgesetzt werden, denn er ist das beste Mittel im Kampf gegen Studiengebьhren!

Auf dem letzten Treffen des Aktionsbьndnisses gegen Studiengebьhren (ABS) haben VertreterInnen der Lдnder Thьringen, Hessen und der Uni Gцttingen (Freie Bildung fьr Alle, FBFA) angekьndigt, den Boykott nun konzertiert weiterzufьhren.

Der Boykott soll bundesweit einheitlich - mit der Erцffnung der Treuhandkonten - spдtestens zum 1.Mai gestartet werden.Damit ьberwinden wir die Probleme, die mit ungleichzeitigen Rьckmeldefristen verbunden sind: Unis mit frьhen Rьckmeldefristen gehen mit dem Boykott nicht lдnger hцhere Risiken ein, da sie durch Erfolge aus anderen Stдdten besser kalkulieren kцnnen.

Lethargischere Studis kцnnen durch frьhe Erfolge aus anderen Stдdten zur Teilnahme motiviert werden, anstatt sich schon mal eine Extra-Schicht im Call-Center zu reservieren. Der verbreiteten "Es hat doch sowieso keinen Sinn!" - Haltung kцnnen wir Einhalt gebieten.


Fazit:
Die Boykott-Kampagne braucht den Rьckenwind durch ihre aktiven TrдgerInnen! Der Erfolg steht und fдllt damit, ob bundesweit ca. 10.000 BoykotteurInnen von der Notwendigkeit zu ьberzeugen sind, die 500 Euro, bzw. 50 Euro (Thьringen) 1-2 Monate frьher zu ьberweisen. Deshalb ist der gemeinsame Start zum 1.Mai so wichtig. Es muss uns gelingen, zur frьhzeitigen №berweisung zu motivieren! Auch die Gewerkschaften wollen uns unterstьtzen. Das Datum 1. Mai stellt einen gesamtgesellschaftlichen Bezug her.

Bitte diskutiert, ob Ihr den Boykott weiterfьhren und ihn ggf. in den Kontext der Kampagne 1.Mai stellen wollt. In der demnдchst erscheinenden Massenzeitung des ABS wird die Kampagne vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt sollte sie bereits eine so deutliche Unterstьtzung finden, dass ihr bundesweiter Charakter von vorn herein offenkundig ist. Gebt uns bitte unabhдngig von Eurer Entscheidung so schnell wie mцglich Bescheid.

Solidarische Grьяe

Hier der Name desjenigen, der/die diese Email an einzelne Hochschulen sendet.
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PH Heidelberg:          asta.ph-heidelberg@gmx.de
PH Freiburg:            boykott-info@u-asta.de            
Uni Freiburg:           vorstand@asta.uni-freiburg.de    
TU Braunschweig:        asta@tu-bs.de              
Uni Hildesheim:         info@asta-hildesheim.de          
Uni Lьneburg:           buero@asta-lueneburg.de          
Uni Oldenburg:          sprecher@asta-oldenburg.de        
Uni Wilhelmshaven:      info@asta-whv.de
Uni Emden:              asta-ostfriesland@fh-oow.de
Uni Stuttgart:          gebuehrenboykott@gmail.com

Karlsruhe:
Kunstakademie:          kunstakademie@web.de
Hochschule f. Gestaltung: asta@hfg-karlsruhe.de
Musikhochschule:        asta@hfm-karlsruhe.de  





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