Wir fordern:

die grundsätzliche individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Aktivitäten

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren führt seit 1998 den Kampf gegen Studiengebühren. Die Breite des Bündnisses wird dabei auch durch seine Aktivitäten wiedergegeben.

Das ABS hat im Winter 1999/2000 über 120.000 Unterschriften für ein umfassendes Studiengebührenverbot gesammelt. Diese wurden in Verbindung mit einer kleinen Aktion der Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn im Februar 2000 übergeben. Im Streik in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2002 sammelte das ABS über 117.000 Unterschriften, die dem Ministerium übergeben wurden. Bei den Protesten gegen Studiengebühren, die 2003 in zahlreichen Bundesländern stattfanden, beteiligte sich das ABS mit Beiträgen bei Veranstaltungen.

Am 7. Juni 2000 mobilisierte das ABS ca. 10.000 StudentInnen zu Demonstrationen in Berlin, Köln und Stuttgart, am 13. Dezember 2003 war das ABS an den bundesweiten Demonstrationen beteiligt. Hier gingen über 60.000 Menschen gegen Bildungs- und Sozialabbau auf die Straße. Im Sommer 2007 hat das ABS zusammen mit den hessischen Studierendenvertretungen innerhalb kürzester Zeit über 70.000 Unterschriften gesammelt, um so eine Verfassungsklage gegen Studiengebühren in Hessen einreichen zu können. 2009/2010 organisiert das ABS zusammen mit lokalen, landes- und bundesweiten Bildungsstreikbündnissen Großdemonstrationen, Blockaden und einen Europäischen/Internationalen Bildungskongress.

Das ABS gibt regelmäßig eine Zeitung heraus. Außerdem publiziert es eine Schriftenreihe, in der bisher mehrere Broschüren erschienen sind: „Rahmengesetz statt Staatsvertrag – Zur Diskussion um das Studiengebührenverbot“ (Mai/Juni 1999), „Argumente gegen Studiengebühren – Eine Widerlegung von Behauptungen“ (Oktober 1999) und „Gebühren für ‚Langzeit‘studierende? – Fakten zur Deabatte“ (Juli 2001). Zusätzlich sind die Broschüre „Bildungsgutscheine und Studienkonten“ - Fakten zu einem zu einem Steuerungs- und Studiengebührenmodell“ , wie auch die Broschüre zu „nachgelagerten Studiengebühren“ zu bestellen.

Das ABS vertritt seine Auffassungen bei Vorträgen, auf Podien etc., beobachtet intensiv die Entwicklungen rund um Studiengebühren sowohl in Deutschland als auch international und stellt auf Anfrage gerne ReferentInnen. Auch als Sachverständiger ist das ABS schon zu diversen Anhörungen eingeladen worden, so dass dort in den entsprechenden Entscheidungsprozessen klar Position gegen Studiengebühren vertreten werden konnte.





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